Strom sparen als Mieter: der eine Hebel, den wir schon immer hatten

Bei Ernährung und Konsum konnte ich mich frei entscheiden. Beim Wohnen nicht – wir sind Mieter, keine Eigentümer. Trotzdem gibt es einen Bereich, in dem ich als Mieter fast genauso viel Einfluss habe wie ein Eigentümer: den Stromverbrauch. Zeit, mir diesen Hebel mal genauer anzuschauen.

Warum ausgerechnet Strom?

Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon immer auf einen niedrigen Stromverbrauch geachtet – lange bevor Nachhaltigkeit für mich ein Thema war. Der Grund war zunächst ein ganz simpler: Geld. Aber dahinter steckt noch etwas anderes, das mir erst im Rückblick klar geworden ist. Strom ist als Mieter einer der wenigen Bereiche, in dem ich wirklich selbst gestalten kann. Ich kann die Dämmung meiner Wohnung nicht ändern, die Heizungsanlage nicht austauschen, das Gebäude nicht sanieren. Aber wie viel Strom ich verbrauche – das entscheide ich jeden Tag selbst.

Der Status quo: Zahlen, die mich überrascht haben

Wir sind zu dritt — meine Frau, unsere dreijährige Tochter und ich – und leben in einer 96-Quadratmeter-Mietwohnung in Berlin. Geheizt wird über Fernwärme mit Fußbodenheizung, gekocht elektrisch mit Induktion. Unser Stromverbrauch liegt bei 1.500 bis 1.800 kWh im Jahr.

Um das einzuordnen, habe ich mir die aktuellen Vergleichswerte angeschaut. Der Stromspiegel-Statistik zufolge, die auf Daten von rund 57.000 Haushalten in Deutschland basiert, liegt der durchschnittliche Verbrauch eines 3-Personen-Haushalts in einer Wohnung ohne elektrische Warmwasserbereitung bei etwa 2.400 kWh im Jahr — die Gesamtspanne reicht von 2.400 bis 4.100 kWh, je nach Warmwasserbereitung und individuellem Verhalten. Diese Werte gelten allerdings nur für Haushalte ohne zuhause geladenes Elektroauto — dazu gleich mehr, denn ganz ehrlich gehört das bei uns auch zur Geschichte.

Das heißt zunächst: Wir liegen nicht nur „etwas besser als der Schnitt“. Wir liegen unterhalb der unteren Grenze des üblichen Vergleichsrahmens. Das hat mich selbst überrascht, als ich die Zahlen nebeneinandergelegt habe.

Was den Verbrauch bei den meisten Haushalten prägt

Um zu verstehen, warum wir so deutlich unter dem Schnitt liegen, habe ich mir angeschaut, wie sich der durchschnittliche Verbrauch eines Haushalts auf die gängigsten Alltagsgeräte verteilt — und wie verbreitet diese Geräte überhaupt sind. Das sind genau die Posten, die in praktisch jedem Haushalt vorkommen und damit den Löwenanteil des Verbrauchs ausmachen, sortiert nach Gewicht:

BereichVerbreitung unter HaushaltenTypischer Verbrauch (kWh/Jahr)Bei uns relevant?
TV, Audio & Informationstechnikpraktisch alle Haushalte (>95 %)27 % vom ⌀-Verbrauch ≈ 648Teilweise — TV läuft über Killswitch-Steckerleiste
Kühl-/Gefriergerätepraktisch alle Haushalte (100 %)17 % vom ⌀-Verbrauch ≈ 408 (bzw. 300–500 bei alten Geräten)Ja, aber reduziert — unsere Kombi ist von 2021
Waschmaschine & TrocknerWaschmaschine nahezu 100 %, Trockner deutlich seltener13 % vom ⌀-Verbrauch ≈ 312Ja, aber reduziert — Eco-Programme, Trockner mit Wärmepumpentechnik
Beleuchtung mit alten Glühbirnenrückläufig — seit 2009 EU-weit nicht mehr im Verkauf200–300Kaum — nahezu ausschließlich LED
Standby aller Gerätepraktisch alle Haushalte betroffen8 % vom ⌀-Verbrauch ≈ 192Teilweise — durch Killswitch-Steckerleisten bei TV & Trockner reduziert

Kleiner Hinweis zur Methodik: Die Prozentwerte sind Anteile am durchschnittlichen Gesamtverbrauch von 2.400 kWh und stecken bereits in diesem Durchschnitt drin — Standby überschneidet sich dabei teilweise mit TV/Audio/IT, da ein großer Teil davon aus genau dieser Geräteklasse stammt.

Allein diese fünf Kategorien machen zusammen schon den Großteil eines durchschnittlichen Haushaltsverbrauchs aus – und das sind Geräte, die praktisch jeder besitzt. Bei uns kommen dazu ein paar Gewohnheiten, die sich inzwischen so selbstverständlich anfühlen, dass ich sie kaum noch als Aufwand wahrnehme: Wir nutzen nahezu ausschließlich LED-Lampen, Waschmaschine und Geschirrspüler laufen zu rund 95 % im Eco-Programm, wir schalten konsequent Licht aus, wenn niemand im Raum ist, und sehen vergleichsweise wenig fern. Seit 2024 haben wir zwar auch eine fest verbaute Klimaanlage, die aber nur an wirklich heißen Tagen läuft – den Rest des Jahres reicht Stoßlüften. Keine einzelne dieser Gewohnheiten ist spektakulär. Aber in der Summe scheinen sie genau dort den Unterschied zu machen, wo auch der Durchschnittshaushalt am meisten verbraucht.

Kein Verzicht, sondern Bewusstsein und Investition

An dieser Stelle möchte ich einem möglichen Missverständnis vorbeugen: Es geht bei uns nicht um Verzicht. Wir sitzen vor dem Fernseher, waschen, kühlen und kochen ganz normal. Der Unterschied liegt woanders – und dafür habe ich zwei Studien gefunden, die das ziemlich gut belegen.

Die Deutsche Energie-Agentur hat ein Fallbeispiel dokumentiert, das ich fast eins zu eins auf unsere Situation übertragen kann: Ein 4-Personen-Haushalt mit elektrischer Warmwasserbereitung lag bei 5.500 kWh im Jahr – deutlich über dem Durchschnitt. Allein durch fünf reine Verhaltensänderungen – Wäsche bei 30 °C waschen, Trockner nur noch selten nutzen, Geschirrspüler konsequent im Eco-Modus, Kühlschrank- und Gefriertemperatur leicht angehoben – sank der Verbrauch auf 4.000 kWh. Das sind rund 27 % Einsparung, ganz ohne einen einzigen Geräteaustausch. Kein Verzicht, sondern reine Konsequenz in der Nutzung.

Der zweite Hebel ist die Investition in modernere Technik, und auch die kann beziffert werden: Ein alter Kühlschrank der Effizienzklasse F gegen ein neues Modell auszutauschen, spart im Schnitt rund 7 % des jährlichen Stromverbrauchs; bei besonders alten Geräten sind laut anderen Berechnungen sogar bis zu 70 % drin. Das deckt sich mit unserer eigenen Erfahrung: Die neue Kühl-Gefrier-Kombi von 2021 und der gebrauchte, aber mit Wärmepumpentechnik ausgestattete Trockner (50€ bei Kleinanzeigen) sind kein Verzicht, sondern eine bewusste, vergleichsweise kleine Investition mit spürbarem Effekt.

Auch das Umweltbundesamt stützt dieses Bild: In seinen Untersuchungen zu Energieeinsparpotenzialen weist es explizit darauf hin, dass neben der reinen Effizienzsteigerung vorrangig Maßnahmen mit Verhaltensänderungen – die sogenannte Suffizienz-Strategie – bislang ungenutzte Potenziale zum Energiesparen bieten. Genau diese Kombination aus Wissen, Konsequenz und punktueller Modernisierung ist bei uns der eigentliche Grund für die niedrigen Zahlen.

Ökostrom seit 2017 – und ein Wechsel

Einen Ökostromtarif haben wir schon seit 2017, also lange bevor wir uns intensiver mit dem Thema beschäftigt haben. Bisher waren wir im Naturstrom-Tarif von Vattenfall, diesen Monat sind wir zu Lichtblick gewechselt. Für mich war von Anfang an klar: Wenn ich schon Strom benötige, dann soll er zumindest aus erneuerbaren Quellen kommen. Das ist einer der einfachsten Hebel überhaupt – ein einmaliger Tarifwechsel, der danach keinen weiteren Aufwand mehr verursacht.

Ein kurzer Fakten-Check, weil sich der vermeintliche „Öko-Aufpreis“ hartnäckig hält: Laut StromAuskunft-Datenanalyse (Stand 27. Juli 2026) kostete Ökostrom bei Neuabschlüssen im Bundesdurchschnitt 25,91 Cent/kWh, konventioneller Strom 25,90 Cent/kWh – praktisch kein Unterschied mehr. Der eigentliche Hebel liegt woanders: Der Wechsel weg von der Grundversorgung (Ø 40–43 Cent/kWh laut BDEW und Strom-Report) hin zu einem aktiven Neuvertrag spart im Schnitt rund 650 € im Jahr bei 3.500 kWh — unabhängig davon, ob Öko- oder konventioneller Strom. Wer also zögert, weil Ökostrom vermeintlich teurer ist: Das ist inzwischen ein Mythos.

Ehrlichkeit gehört dazu: unser Dienstwagen

Zur vollständigen Wahrheit gehört auch dies: Ich habe seit 2023 einen Dienstwagen, einen Škoda Enyaq mit 60-kWh-Batterie, den ich auch privat nutzen darf – rund 8.000 km im Jahr, bei einem Durchschnittsverbrauch von 20,2 kWh pro 100 km. Das wollte ich hier nicht unterschlagen, zumal es unsere Zahlen ziemlich stark verschieben könnte: Würde ich diese Fahrten zuhause laden, kämen rechnerisch rund 1.616 kWh pro Jahr zusätzlich zusammen – mehr, als unser gesamter bisheriger Haushaltsstromverbrauch beträgt. Unser „imaginärer“ Gesamtverbrauch läge dann bei etwa 3.100 bis 3.400 kWh und damit nicht mehr deutlich unter, sondern ziemlich genau im Durchschnittsbereich eines 3-Personen-Haushalts. Das deckt sich auch mit offiziellen Vergleichswerten: Ein regelmäßig zuhause geladenes Elektroauto schlägt laut Referenzberechnungen mit rund 2.500 kWh zusätzlich zum oben beschriebenen Haushalts-Durchschnittsverbrauch von 2.400 bis 4.100 kWh pro Jahr zu Buche. Auch der ADAC weist ausdrücklich darauf hin, dass Haushalte mit Zuhause-Ladung „sehr wahrscheinlich“ einen höheren Verbrauch haben als der Durchschnitt.

Tatsächlich lade ich das Auto aber ausschließlich in der Firma oder an öffentlichen Ladesäulen, nie zuhause. Es taucht damit an keiner Stelle in unserem Haushaltsstrom auf – auch wenn es auf dem Papier ein E-Auto in unserem Leben gibt. Ich halte diese Rechnung für wichtig, weil sie zeigt, wie stark ein einziger Faktor – hier: wo genau ich lade – das Gesamtbild verschieben kann. Genau deshalb mache ich das lieber transparent, statt es einfach wegzulassen.

Was mich dabei zusätzlich beschäftigt hat, ist die Kostenfrage – denn ehrlicherweise reagieren die meisten von uns, ich eingeschlossen, eher auf Euro als auf abstrakte kWh. Ein kurzer Überschlag für meine 8.000 privat gefahrenen Kilometer im Jahr: Über meinen EnBW-Tarif (39 ct/kWh plus 10 € Grundgebühr im Monat) komme ich auf rund 750 € Energiekosten im Jahr. Würde ich stattdessen zuhause laden (Ø-Haushaltsstrompreis 2026 laut BDEW: 37 ct/kWh, ohne separate Grundgebühr), wären es nur rund 598 € — an einer Ladesäule ohne Vertragsbindung (im Schnitt 69 ct/kWh) dagegen 1.115 €. Zum Vergleich: Ein vergleichbarer Benziner läge bei aktuellen Spritpreisen (Ø 2,18 €/l, ADAC, Stand September 2026) bei etwa 908 €, ein Diesel bei rund 1.241 € im Jahr. Die Reihenfolge kann sich also je nach Lade-Tarif komplett drehen – und genau das ist der eigentliche Punkt: Wo und wie man lädt, entscheidet fast mehr über die Wirtschaftlichkeit als die Antriebsart selbst.

Eine wichtige Einordnung ist mir dabei aber wichtig: Das soll kein Verbrenner-Bashing sein. Aus reiner Nachhaltigkeitssicht ist es in den allermeisten Fällen sogar besser, ein bestehendes Verbrenner-Auto weiterzufahren, statt sich vorschnell ein neues E‑Auto anzuschaffen. Allein die Herstellung eines Autos, insbesondere der Batterie, schlägt energetisch ordentlich zu Buche, und die amortisiert sich erst nach einigen Jahren Nutzung. Wer aber ohnehin vor einer Neuanschaffung steht, sollte sich genau diese Rechnung vorher machen, statt sich nur auf den reinen Energieverbrauch oder das Bauchgefühl zu verlassen – Kaufpreis, Steuer, Versicherung und vor allem die eigene Lade- bzw. Tankrealität zusammengenommen. Für eine ausführlichere Version dieser Rechnung, inklusive Anschaffungspreis, Kfz-Steuer und Versicherung im Detail, plane ich einen eigenen Beitrag – das würde diesen Artikel hier sonst sprengen.

Das nächste Ziel: ein eigenes Balkonkraftwerk mit Speicher

Der logische nächste Schritt für mich ist ein Balkonkraftwerk – nicht nur, um Ökostrom zu beziehen, sondern um einen Teil davon selbst zu erzeugen. Bisher gab es dabei zwei Hürden: einen geeigneten Aufstellort zu finden und die Zustimmung der Hausverwaltung.

Bei der Recherche für diesen Artikel habe ich aber eine gute Nachricht für alle Mieter gefunden, die vor derselben Frage stehen: Seit Oktober 2024 gilt in Deutschland eine neue Rechtslage. Balkonkraftwerke sind im Mietrecht und im Wohnungseigentumsrecht als sogenannte „privilegierte Maßnahme“ eingestuft. Eine Hausverwaltung oder ein Vermieter kann die Installation nicht mehr pauschal ablehnen – ein Veto ist nur noch in sachlich begründeten Ausnahmefällen möglich. Voraussetzung ist, dass die Anlage die zulässige Leistung von 800 Watt (Wechselrichter) nicht überschreitet und ohne dauerhafte bauliche Veränderungen montiert werden kann. Zustimmung einholen muss man trotzdem – aber die Verhandlungsposition als Mieter ist seither deutlich stärker. Als Berliner kommt für mich noch etwas hinzu: Über das Förderprogramm „SolarPLUS“ gibt es für Mieterinnen und Mieter in Berlin Zuschüsse von bis zu 500 Euro. Das nehme ich auf jeden Fall mit in die Planung.

Eine Entscheidung steht für mich schon jetzt fest, auch wenn der genaue Standort noch offen ist: Ich möchte ein Balkonkraftwerk mit Speicher, kein reines Steckersolargerät. Der Grund ist zweigeteilt. Erstens ganz praktisch: Ohne Speicher fließt der Strom, den die Anlage tagsüber erzeugt, größtenteils ungenutzt ins öffentliche Netz – genau dann, wenn wir als Familie mit Kleinkind oft gar nicht zuhause sind oder wenig verbrauchen. Die EUPD-Research-Studie vom April 2025 zeigt, dass sich die Eigenverbrauchsquote durch einen Speicher im Schnitt von rund 40 % auf bis zu 80 % steigern lässt. Ohne Speicher würde ich also einen Großteil des erzeugten Stroms gar nicht selbst nutzen – der Sinn der Anlage stünde für mich infrage.

Zweitens geht es mir grundsätzlicher um Souveränität. Strom, den ich tagsüber selbst erzeuge und abends selbst verbrauche, macht mich unabhängiger von Netzstrompreisen und ‑schwankungen – derselbe Gedanke wie bei meinen Überlegungen zu Datensouveränität, um die es im nächsten Beitrag gehen wird, nur eben auf Energie statt auf Daten bezogen. Mir ist bewusst, dass sich ein Speicher meist erst nach 5 bis 8 Jahren amortisiert, deutlich länger als eine einfache Anlage ohne Speicher. Das ist für mich in Ordnung: Bei einer Lebensdauer der Anlage von 20 bis 25 Jahren bleibt danach ein langer Zeitraum, in dem ich einen großen Teil meines Stroms unabhängig und nahezu kostenlos selbst erzeuge.

Mein konkretes Ziel: Bis zum Frühjahr 2027 möchte ich das Balkonkraftwerk installiert haben. Die nächsten Schritte sind, einen geeigneten Platz zu ermitteln und der Hausverwaltung ein konkretes Konzept vorzulegen – jetzt mit deutlich besseren Argumenten in der Hand, als ich sie noch vor dieser Recherche hatte.

Was ich dir wünsche

Wenn du zur Miete wohnst und denkst, beim Thema Energie hättest du ohnehin kaum Einfluss, weil dir Haus und Heizung nicht gehören: Schau dir trotzdem deinen eigenen Verbrauch an. Der Bereich, den du als Mieter tatsächlich in der Hand hast, ist oft größer, als man zunächst denkt – bei uns macht er den Unterschied zwischen Durchschnitt und deutlich unterdurchschnittlich aus. Und es geht dabei nicht um Verzicht, sondern um Bewusstsein für die eigenen Gewohnheiten und punktuelle, oft kleine Investitionen. Bei Themen wie dem Balkonkraftwerk hat sich die Ausgangslage für Mieter in den vergangenen zwei Jahren zudem spürbar verbessert – es lohnt sich, noch einmal genauer hinzuschauen, auch wenn eine Absage schon länger zurückliegt.

Miss deinen Verbrauch, vergleich ihn ehrlich, und schau dir an, welcher Hebel bei dir wirklich in deiner eigenen Hand liegt.

Schön, dass du da bist, und ganz liebe Grüße von einem ganz normalen Typen

Kleiner Ausblick: Im nächsten Beitrag geht’s um ein Thema, das auf den ersten Blick wenig mit Energie oder Ernährung zu tun hat – Datensouveränität. Warum ich mich von fast allen Social-Media-Plattformen verabschiedet habe und worauf ich bei Software achte.

Quellen

  • Stromspiegel-Statistik (Basis: rund 57.000 Haushalte in Deutschland, Stand 2024/25): durchschnittlicher Stromverbrauch eines 3-Personen-Haushalts in der Wohnung ohne elektrische Warmwasserbereitung (~ 2.400 kWh/Jahr), Gesamtspanne 2.400–4.100 kWh/Jahr — stromspiegel.de
  • Statista/Stromspiegel (2019, weiterhin als Referenz genutzt): Aufteilung des Stromverbrauchs eines 3-Personen-Haushalts nach Gerätekategorien (TV/Audio/IT 27 %, Kühl-/Gefriergeräte 17 %, Waschmaschine & Trockner 13 %) — de.statista.com
  • Angaben zu Stand-by-Verbrauch (~ 8 % des Stromverbrauchs in einem 3-Personen-Haushalt) sowie zu typischen Verbrauchswerten alter Kühl-/Gefriergeräte, Wäschetrockner und Beleuchtung — Zusammenstellung auf Basis von green-planet-energy.de, geizstrom.de und heizsparer.de
  • Deutsche Energie-Agentur (dena): Fallbeispiel eines 4-Personen-Haushalts, der allein durch fünf Verhaltensänderungen (Waschtemperatur, Trocknernutzung, Eco-Modus, Kühl-/Gefriertemperatur) von 5.500 auf 4.000 kWh/Jahr kam — energieagentur.de
  • LichtBlick / 1komma5°: Einsparpotenziale durch Gerätetausch – ca. 7 % (156 kWh) bei Ersatz eines Kühlschranks der Klasse F, bis zu 70 % bei besonders alten Geräten — lichtblick.de, 1komma5.com
  • Umweltbundesamt: Einordnung der „Suffizienz-Strategie“ (Verhaltensänderung) als bislang ungenutztes Einsparpotenzial neben reiner Effizienzsteigerung — umweltbundesamt.de
  • Referenzwerte Stromspiegel Deutschland und ADAC-Vergleichswerte: Mehrverbrauch durch ein regelmäßig zuhause geladenes Elektroauto von rund 2.500 kWh/Jahr, explizit als Ausnahme zu den Standard-Referenzwerten ausgewiesen — stromvergleich-tarife.de, adac.de
  • ADAC: Durchschnittliche Kraftstoffpreise Deutschland, Stand September 2026 (Super E10: ø 2,183 €/l, Diesel: ø 2,232 €/l) — adac.de
  • BDEW-Strompreisanalyse (April 2026): durchschnittlicher Haushaltsstrompreis 37,0 Cent/kWh — bdew.de
  • StromAuskunft-Datenanalyse (Stand 27. Juli 2026): Preisvergleich Ökostrom (25,91 ct/kWh) vs. konventioneller Strom (25,90 ct/kWh) bei Neuabschlüssen, sowie Einsparpotenzial ggü. Grundversorgung — stromauskunft.de
  • § 554 BGB / Solarpaket-Gesetz (novelliert 2024): Balkonkraftwerke als privilegierte Maßnahme im Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Rechtsanspruch der Mieter auf Zustimmung, Leistungsgrenze 800 W (Wechselrichter)
  • Land Berlin: Förderprogramm „SolarPLUS“ für Mieterinnen und Mieter, Zuschüsse bis zu 500 € für Balkonkraftwerke
  • EUPD Research (April 2025): Steigerung der Eigenverbrauchsquote bei Balkonkraftwerken mit Speicher von durchschnittlich ~40 % auf bis zu 80 %

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